Ein myofaszialer Triggerpunkt ist ein Ort erhöhter Reizbarkeit in einem verspannten Faserbündel des Skelettmuskels und befindet sich im Muskelgewebe und/oder seiner zugehörigen Faszie. Die Stelle ist auf Druck schmerzhaft und kann charakteristischen Uebertragungsschmerz und autonome Phänomene hervorrufen. Diese Punkte sind oft verantwortlich für die Aufrechterhaltung der Muskelschmerzen. Auf einer relativ kurzen Strecke der Faser ist so etwas wie eine Dauerkontraktion vorhanden. Durch die erhöhte Spannung der einzelnen Muskelfasern ermüdet der Muskel. Es folgen Stoffwechselstörungen und Ablagerungen dadurch entstehen toxische Stoffe welche wiederum neuen Verspannungen hervorrufen. Triggerpunkte lassen sich in der Regel nicht durch eine einfache Dehnung entspannen. Dafür benötigen wir bestimmte Techniken um die Triggerpunkte aufzulösen.
Triggerpunkte sind chronisch verkrampft, können sich von selbst nicht mehr entspannen und lösen Schmerzen in anderen Körperregionen aus. Je mehr Triggerpunkte in einem Muskel sind, desto höher ist das Risiko, dass ein so genanntes myofasziales Schmerzsyndrom entsteht, also
- Akute oder chronische Muskelschmerzen
- Verkürzungen der Muskulatur
- Verkürzungen der Muskelhäute (Faszien)
- Kraftverlust
- Einschränkungen der Beweglichkeit
Triggerpunkte und deren Begleitsymptome lassen sich, selbst nach Jahren, erfolgreich behandeln.